Sonntag 10. Mai 2020 ab 18:00 Uhr

Da am vergangenen Freitag, den 08.05, vor genau 75 Jahren der 2. Weltkrieg beendet wurde, möchten wir, der Musikverein Oberndorf einladen mit uns zusammen den unzähligen Opfern, die der Krieg forderte und den unvorstellbaren Gräultaten zu gedenken, aber auch und vorallem dem seitdem herrschenden Frieden bei uns. Dieses Programm wird Sie durch den Abend führen. In der vorliegenden Reihenfolge werden verschiedene Ensembles (entweder Familien oder mit viel Abstand) von zusammengezählt über 40 Musikern die Lieder erklingen lassen. Wir haben uns zusammengetan und Informationen zu den Liedern gesammelt, die etwas tiefer blicken lassen.

„Wie schön und gut wären alle Menschen, wenn sie sich jeden Abend die Ereignisse des Tages vor Augen riefen und prüften, was an ihrem eigenen Verhalten gut und was schlecht gewesen ist.“ – Anne Frank

Die Maßnahmen im Kampf gegen den Corona-Virus bedeuten auch für den Musikverein Oberndorf diverste Planänderungen:

  • Der Probebetrieb wird bis auf weiteres ausgesetzt (mindestens bis Mitte April)
  • Das Konzert unseres Jugendorchesters am 23.03.2020 findet nicht statt
  • Die für Ende April geplante Generalversammlung wird voraussichtlich erst im Herbst stattfinden

Ob weitere Termine, insbesondere das geplante Frühjahrskonzert am 16.05. und die Reise um Pfingsten stattfinden können hängt von der weiteren Entwicklung ab.

Das Stammorchester des Musikvereins Oberndorf hat sich mit einem Probewochenende auf den musikalischen Höhepunkt des Jahres, das Konzert am 16. Mai in der Konzerthalle Bad Orb, vorbereitet. Zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges zeichnet das Konzertprogramm musikalisch die Geschehnisse vor dem Krieg und die Hoffnung auf Frieden nach dessen Ende nach. Im Zentrum steht „... dann wachsen Flügel Deinen Worten ...“. Diese viersätzige Komposition von Marco Pütz entstand nach Zeichnungen des Malers Zinovii Tolkatchev, in denen er seine Eindrücke während der Befreiung der Konzentrationslager Auschwitz und Majdanek festhielt. Die Komposition will an die vielen namenlos gebliebenen Opfern des Holocaust erinnern und damit einen der Leitgedanken Yad Vashems, der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, vermitteln. Als Solocellistin wird Barbara Petit (hr-Sinfonieorchester) zu hören sein.

Probewochenende 2020

Neue Bilder: